von Jens Dautz
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19. Januar 2026
Wie kann Hydroponik sinnvoll im Schulalltag eingesetzt werden? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein 3,5-stündiger Fortbildungsworkshop für Lehrkräfte an der Wasserfarm-Pilotschule in Stahnsdorf. Die Veranstaltung fand als offizielle Lehrkräftefortbildung in Kooperation mit dem Landesinstitut Brandenburg für Schule und Lehrkräftebildung (LIBRA) statt und richtete sich an Lehrkräfte, die innovative, praxisnahe Ansätze für den Unterricht kennenlernen und erproben wollten. Ziel war es, Werkzeuge für forschendes, interdisziplinäres Lernen im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu vermitteln. Im Mittelpunkt stand das Wasserfarm-Konzept als innovativer Ansatz für experimentelles Lernen mit Hydroponik. Besonders bereichernd war die enge Zusammenarbeit mit der für Hydroponik verantwortlichen Lehrkraft der Pilotschule, die im Rahmen des Wasserfarm-Projekts eine Hydroponik-AG mit Schüler:innen leitet und als zentrale Ansprechpartnerin für das Thema an der Schule fungiert. Durch ihre im Projekt gewonnene Erfahrung und die geleistete Pionierarbeit im schulischen Kontext konnte sie wertvolle Einblicke in die praktische Umsetzung von Hydroponik vermitteln. Dadurch entwickelte sich ein fachlicher Austausch, in dem unterschiedliche Erfahrungsschwerpunkte vielfältige Perspektiven auf das Thema Hydroponik zusammenführten. Neben der gemeinsamen Entwicklung neuer Umsetzungsideen wurden auch praktische Herausforderungen wie Zeitressourcen, curriculare Einbindung, technische Wartung und organisatorische Rahmenbedingungen offen diskutiert. Gerade dieser offene Dialog machte den Workshop besonders praxisnah und relevant. Durch Workshops wie diesen und die begleitende Unterstützung bei der Umsetzung soll die Integration von Hydroponik in den Unterricht künftig an weiteren Schulen ermöglicht werden.